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Medizin des 21.
Jahrhunderts für funktionelle, chronische Krankheiten:
Biokybernetische Diagnostik und Therapie nach Smit
Die Entstehung, Suche
und Beseitigung funktioneller Störungen im Organismus und die
"Biokybernetische Diagnostik und Therapie" entsprechen der
Fehlerentstehung, Fehlersuche und Fehlerbeseitigung in gekoppelten
Rechnersystemen.
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Ergänzung zu einem
Bericht im Heilpraktiker-Newsletter hp-info® med-con.de vom 5. Oktober
2003 über die Alternativmedizin in der DDR.
Gerade, weil die DDR ein Mangelsystem war, hat sie den Grundstein für die
seit 1976 im Westen auf Druck der Unesco vom
Bundesinnenminister der BRD in dem Vorhaben
"Ballungsgebiete in
der Krise, eine Anleitung zum Verstehen und Planen menschlicher
Lebensräume mit Hilfe der Biokybernetik"
geforderte, aber nicht durchgesetzte, ganzheitliche, biokybernetische
Medizin des 21. Jahrhunderts gelegt.[1]
Das Mangelsystem förderte den Ideenreichtum seiner Bürger, d.h.
immer neue Überlebensstrategien. Es ist eine Lösung für die
funktionellen chronischen Krankheiten, und könnte in der Medizin das heutige Dilemma
beseitigen. Das Gesundheitswesen ist nicht mehr zu bezahlen, kann
nur noch 15 % der Kranken heilen, die funktionellen,
chronischen, d.h. mit Schulmedizin und Medikamenten nicht heilbaren Krankheiten, steigen.
Es war nicht nur die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie von Ardenne, die in
der DDR entwickelt und zuerst im Westdeutschland angewendet wurde. Die
Rentner, die nach Westdeutschland reisen konnten, erfuhren dort, dass so
etwas in der DDR entwickelt worden war und übten Druck auf das
Gesundheitswesen aus, um auch in der DDR in den Genuss dieser Therapie zu
kommen.
Zur Geschichte:
Nicht die Parteiführung versuchte »billige Methoden«
wie die Akupunktur einzuführen, sondern sie bekämpfte die Akupunktur und
Neuraltherapie. Es gab in der
DDR keine nach 1945 ausgebildeten Heilpraktiker. Ärzte, die die Grenzen
der organbezogenen Schulmedizin erkannt hatten suchten gegen den Willen
der Partei nach neuen Wegen. Sie begannen seit Mitte der sechziger Jahre,
die damals noch heftig umstrittenen und weitgehend als Außenseitermethoden
betrachteten drei Formen der Reflextherapie - manuelle Therapie,
Neuraltherapie und Akupunktur - kombiniert anzuwenden.
[2]
[ausführlicher
Bericht] Die Verfahren und deren wissenschaftlichen
biokybernetischen Grundlagen wurden und werden nicht in der
Schulausbildung der Ärzte gelehrt.
Die Arbeitsgruppe leistete sehr viel um die Schmerztherapie in der
DDR aufzubauen. Viele Schmerzzentren entstanden. Der entscheidende
Durchbruch gelang erst 1980, da die zum Verständnis des Zugriffs auf das
Informationssystem notwendigen, seit 1948 entstandenen, wissenschaftlichen
Grundlagen der Kybernetik, bis heute nicht in der Ausbildung der Ärzte
enthalten sind. Sie organisierten sich trotz des Widerstandes der Partei
und kämpften jahrzehntelang um ihre Anerkennung. Zuletzt unter Leitung von
Dr. Becke in der »Arbeitsgruppe Neuraltherapie in der Gesellschaft für
Klinische Medizin der DDR«. Trotz dieser hohen Anbindung wurden sie
behindert, da die Partei »fachlich« durch den international anerkannten
Gerichtsmediziner Prokop unterstützt wurde. Dieser äußerste sich noch kurz
vor der Wende im Fernsehen mit seiner Behauptung, dass man in 10 Jahren
von der Akupunktur nicht mehr sprechen würde.
Der Durchbruch gelang, indem durch die Zusammenarbeit zwischen
Kybernetiker und Arzt die Kenntnisse der Biokybernetik in die Methode
einflossen. Für den Anfangserfolg waren das "einfache" Dinge in der
Anwendung der Akupunktur.
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das bessere Wissen über den Reflexpunkt und sein
elektrisches Verhalten, (Grundlagen der Reflexmedizin Teil 1) |
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das genaue Finden des Akupunkturpunktes
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dass die Wirkung eines geringen (1/20 000tel der
bisher verwendeten Ladung) elektrischen Impulse nach 0,1 Sekunde durch
die Änderung der schulmedizinischen Tastbefunde und der Reflexzonen
reproduzierbar nachgewiesen werden konnte. |
Für die Ausübung der Akupunktur wurden keine
Akupunkturgeräte importiert. Zur Unterstützung der Ärzte wurde 1981, ohne
Kenntnis westlicher Akupunkturgeräte, in Dresden, im Tal der Ahnungslosen,
(kein Empfang der westlichen Fernsehsender, keine Westliteratur) mit
Schülern das erste Akupunkturgerät der DDR entwickelt. Mit einem neuen
Wirkprinzip wurde der Zugang zu dem, dem biochemischen System vorgelagerte,
sofort wirkendem physikalischen Informationssystem (Regelsystem) des
Organismus ermöglicht. Damit konnte man sofort in das gestörte
Selbstheilungssystem korrigierend und reproduzierbar eingreifen. 1983
hatten Schulmediziner 123 Patienten ausgesucht, denen noch mal bescheinigt
wurde: austherapiert, chronisch krank, nicht heilbar. Das Ergebnis war,
dass 67% in 2 und 75% in 3-4 Behandlungen á 5 min zu 80-100 % von den
Schmerzen befreit waren.
Der Erfolg beruhte auf der Zusammenarbeit zwischen Schulmedizin (für Befundkranke) und
kybernetischer Medizin (für funktionelle, chronisch Kranke), die sich unterscheiden wie Chemie und Physik. Der
Arzt konnte mit seinen Kenntnissen der ursprünglichen chinesischen Akupunktur und der dazugehörigen
kybernetischen, ganzheitlichen Diagnose, den dazu gehörigen Regeln, die richtigen Punkte bestimmen und mit dem neuen
Wirkprinzip die Punkte genau finden und mit je einem Impuls therapieren.
Kopfschmerzen, Sodbrennen, Schulterschmerzen sind heute minutenschnell zu
beseitigen auch ohne Gerät. Darauf hin wurde die Akupunktur und die
Neuraltherapie offiziell nicht mehr bekämpft.
[3] Die Entdeckung, dass mit
dem neuen Gerät fern liegende Reflexzonen sich sekundenschnell änderten,
brachte den Beweis, dass die Akupunkturpunkte und viele andere wirksame
Punkte Nervenpunkte sind und bestätigten die Wirkungsweise der Akupunktur.
Die Anwendung ging aber wesentlich über die Akupunktur hinaus und rührte
zur Entwicklung der »Biokybernetischen Diagnostik und Therapie« Das
Verfahren sollte in der DDR noch eingeführt werden. Die Wende verhinderte
es.
Die Lösung der Probleme beruht auf Arbeiten des Nobelpreisträgers Pawlow,
der 1883 den Einfluss der Nerven auf die Organe erkannte und den Begriff
»Ganzheitsmedizin« [4] prägte
und auf die 1948 veröffentlichte Arbeit von Norbert Wiener, Regelung und
Nachrichtenübertragung im Lebewesen und in der Maschine,
[5] mit der die Kybernetik
(Steuermannskunst) begründet wurde. Die in der DDR zunächst als
»bürgerlich« und idealistische abgelehnte Kybernetik führte zum Aufbau der
Biokybernetischen Instituten in Ilmenau und Leipzig, die hervorragende
Arbeit leisteten. Ihre Aufgabe war unter anderem die Erforschung der
Regelsysteme des Menschen. [6]
Sie wollten ja einerseits aus der Kenntnis der Lebensvorgänge
selbstlernende Maschinen bauen und anderseits die notwendigen Kenntnisse
erlangen, um einmal einen Menschen wie ein elektronisches Gerät zu
diagnostizieren und zu heilen. Das gelang unter Auswertung fernöstlicher
und anderer Außenseitermethoden. Ein rasches Ende fand die Rezeption
kybernetischer Ideen in den DDR- Gesellschaftswissenschaften zu Beginn der
70er Jahre durch das Eingreifen der SED-Führung. Diese reagierte hart auf
die reale Tendenz, dass die Anwendung kybernetischer Modelle in vielen
Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft immer mehr die ideologischen
Grundlagen zu verdrängen drohte.
Die biokybernetischen Institute bestanden weiter. Ihre Erkenntnisse sind
aber nicht in die Ausbildung der Schulmedizin (in beiden deutschen
Staaten) eingegangen. Wegen dieser fehlenden Kenntnisse kann heute ein
Schulmediziner nicht erlernen, wie man ohne Pharmaka, mit einfachen
Mitteln und notfalls nur mit der Hand, einen Kopfschmerz oder Sodbrennen
innerhalb von einigen Minuten stoppen und wenn man das System versteht,
diese Probleme auch dauerhaft beseitigen kann.
Diese Grundlagen sind in der Biologie und der Biokybernetik nicht nur in
der DDR-Literatur vorhanden. [7]
Sie sind notwendig, um Eingriffe zu verstehen, die im Gegensatz zur
Akupunktur pro Eingriffspunkt im Bruchteil einer Sekunde reproduzierbar
auch durch das Verschwinden des schulmedizinischen Tastbefundes bewiesen
werden können. Das Verfahren wurde auch bei bestimmten Weltmeisterschaften
im Sport eingesetzt. In allen Medien wurde darüber berichtet. Vier
Beispiele aus dem gynäkologisch/ geburtshilflichen Bereich seien genannt:
[8]
| 1. |
Die sofortige und nachhaltige
Schmerzfreiheit bei der Mastodynie
(schmerzhafter prämenstrueller Brustschmerz der Frau) |
| 2. |
Die sofortige Entspannung der harten
und mangelhaft zu entleerenden Brust der Wöchnerin am 2. bis 5.
Wochenbettag. |
| 3. |
Sofortige Beschwerdefreiheit
schmerzender oder gereizter Narben. |
| 4. |
Sofortige Beschwerdefreiheit nach
Behandlung akuter Hämatome oder Kontusionen im Rahmen der
Schwangerenberatung oder sonstiger Unfallbehandlungsstellen. |
Die Gesamtbehandlungsdauer der vier genannten
Indikationen liegt bei maximal zwei Minuten. Diese zeitliche Effektivität
kann mit Sicherheit keines der auf dem Markt befindlichen
Elektroreizgeräte bieten, da sie mit herkömmlichen bekannten
physiotherapeutischen Parametern arbeiten.
Literatur
| 1. |
Frederic Vester,
Leitmotiv vernetztes Denken, Heyne Sachbuch 19/109 1992, KAPITEL 9,
KYBERNETISCHE MEDIZIN) |
| 2. |
O. Perschke,
Die Entwicklung der Akupunktur in der DDR, Akupunktur– Theorie und
Praxis Herausgegeben von der Deutschen Ärztegesellschaft für
Akupunktur e. V., Verlag: Medizinisch Literarische Verlagsgesellschaft
mbH, 3110 Uelzen 1, Heft 3/1987, Seite 149—151 |
| 3. |
Belege und Auszüge aus
Stasiakte, die das belegen sind vorhanden |
| 4. |
Peter Dosch, Lehrbuch
der Neuraltherapie nach Huneke, Haug Verlag, 1983 |
| 5. |
Norbert Wiener,
Regelung und Nachrichtenübertragung im Lebewesen und in der Maschine
Kybernetik Econ-Verlag GmbH, Düsseldorf, Wien, 1963 |
| 6. |
Brajnes,
Neurokybernetik, Verlag Volk und Gesundheit Berlin 1964 und Probleme
der Neurokybernetik, Gustav Fischer Verlag Jena 1970 |
| 7 |
Libbert, Kompendium
der Biologie, Gustav Fischer Verlag Jena 1976 |
| 8. |
Dr. Becke, Leiter der
"Arbeitsgruppe Neuraltherapie in der Gesellschaft für Klinische
Medizin der DDR" |
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Kapitel 1
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23. April 2008
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