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Medizin des 21.
Jahrhunderts für funktionelle, chronische Krankheiten: Biokybernetische Diagnostik und Therapie komplexer
Krankheitszustände nach Smit - eine ganzheitliche Medizin
siehe auch:
Einführung und
Statik/Haltung/Atmung
Verspannungen/Blockaden Man kann eine lebendes System in
seiner Vielfalt und Vitalität nicht >verbessern< indem man nur vereinzelte
sichtbare Defekte beseitigt. Es kommt vielmehr darauf an, die Struktur des
gesamten Systems, also jene Gesamtkonstellation zu verbessern, zu
stabilisieren, dafür zu sorgen, dass das System nicht starr wird,
sondern auf Störungen reagieren, sie auffangen und mit Ihnen fertig werden
kann. Übrigens sind diese Forderungen keineswegs neu - sie werden schon
lange vorn sozialmedizinischen Forschern in Europa und Amerika erhoben.
Biokybernetische Diagnostik und Therapie
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| Seite | Seite | ||
| 1 |
Einleitung Wie entstehen chronische Erkrankungen Was ist normal Was ist normale Temperatur Was ist normale Ernährung Die Bewegung oder Unterforderung |
2 | Was ist Kybernetik Was will Biokybernetik? Wie wirken Regelkreise? Wie wirken Regelkreise Was ist (alt)bekannt, was ist neu? Der Organismus ein Computer? Wo ist der Bildschirm und wo die Tastatur? |
| 3 |
Wie geschieht Diagnostik und Therapie Was brauchen wir zur Entstörung? Den Willen Das Bad Das Bürsten Die Punktur Die Strich- und Kratztechnik Die Drucktechnik Die Klopftechnik Die Entspannungstechniken |
4 |
Was ist gegenüber bekannten
Therapien anders |
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5 |
Übungen |
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Übung Hand Übung Nase Entstehungsgeschichte |
1991 machte ich mit einigen
Bekannten einen Ausflug in die Sächsische Schweiz. Nach einigen Stunden
meinte die mit 72 Jahren älteste Teilnehmerin, sie könne nicht mehr weiter
und schon gar nicht den steilen Anstieg zum Prebischtor bewältigen. Nach
einigen Handgriffen an Reflexzonen fühlte Sie sich wieder fit und
meisterte den Anstieg ohne große Anstrengung. Damit war bewiesen, dass Sie
doch leistungsfähiger und jünger war als Sie dachte. Sie verbrauchte Ihre
Kraft in der verspannten Muskulatur.
Nachdem diese Verspannung genommen waren, stieg die Durchblutung nicht nur
in der Muskulatur und erhöhte die lebensnotwendige Sauerstoffversorgung.
Leider hörte Sie nicht auf mich, dass sie täglich etwas tun müsse, um
diese Verbesserung zu erhalten und Schmerzen gar nicht erst zu erdulden.
Heute nun hat Sie Ischias und ab und zu Rückenschmerzen. Obwohl Sie schon
damals erfahren hatte, wie man auch andere plötzlich auftretende
Beschwerden, wie einen steifen Hals wieder lockern kann, hatte die innere
Schwerfälligkeit verhindert, täglich die Verantwortung für die eigene
Gesundheit in die Hand zunehmen.
Aber es ist nicht zu spät, gegen die meisten chronischen Schmerzen mit den
beschriebenen Techniken täglich vorzubeugen. Mit wenigen Handgriffen waren
die Schmerzen verschwunden.
Eine 70jährige Patientin beschreibt
selbst die nach kurzer Zeit erreichten gravierenden Besserungen und
Veränderungen:
Gesundheit stabiler als vor der Behandlung, teilweise besser als vor 20-30
Jahren. Ganz auffallend aber zu den vorangegangenen Jahren, kann ich mir
fast immer selber bei Gesundheitsproblemen helfen.
Kräftigung der Muskelfunktionen, Wiederherstellung der Beweglichkeit,
Leistungssteigerung, besseres Durchhaltevermögen
Platzangst beseitigt, bessere Stressbelastbarkeit, psychische Gesundheit
und Aussehen im Allgemeinen besser, keine Atemnot beim normalen bergauf
gehen, wobei früher jedes Mal Atemnot bestand.
Die mit den Jahren gesunkene Brust hat sich deutlich gehoben, dadurch
bessere Figur. Brust weicher und bei Druck (z.B. Mammographie) nicht mehr
schmerzhaft.
Vertragen der extremen Sommertemperaturen 1994, was früher nicht möglich
war, z.B. 15 Stunden Autofahrt bei 35° Wärme ohne Schwierigkeiten,
Übelkeit und Medikamente überstanden
Früher längere Autobusfahrten nicht möglich, jetzt Autobusreise mit 2
Nachtfahrten (z.T. bis 16 Stunden), dazwischen 3 Tage 12 h-Programm in
Paris ohne jegliche Beschwerden.
+ Erhebliche Probleme bei 2 h Stehen und Singen im Seniorenchor sind kurz
nach Beginn der Behandlung verschwunden. Singwoche bei 35° Wärme, 8 Tage
jeden Tag 7 Stunden Probe, abends noch ein 1½ Stunde Konzert im Stehen
gesungen.
Stimmschwierigkeiten beim Singen (Stimmbänder schlossen nicht mehr
richtig) sind mit Selbstbehandlung verschwunden. Singen geht immer. Umfang
fast 3 Oktaven.
Chronische Erkrankungen beginnen
funktionell, mit Störungen in den Regelsystemen des Organismus, Absinken
der Zellspannung, unbemerkt und ohne akute Schmerzen. Sie sind mit
Medikamenten und der organbezogenen Theorie der Schulmedizin
nicht erkenn-
und heilbar. Sie entstehen durch
Überlastung des Organismus: Umweltgifte, Stress, falsche Ernährung,
falsche körperliche und geistige Haltung, Bewegungsarmut und genetische
Defekte. Der gesamte Organismus ist nicht
mehr in der Lage allen Anforderungen gerecht zu werden. Bei den meisten
chronisch Kranken lassen sich keine organischen Schäden feststellen.
Trotzdem klagen diejenigen über die verschiedensten Symptome. Der
Organismus ist gestört und überlastet. Bereits in diesem Zustand können
wir diese Störungen an verschieden Stellen am Körper feststellen, die bei
inneren Störungen druckschmerzhaft oder überempfindlich (hyperalgetisch)
sind. Diese Stellen sind als Reflexzonen und -punkte bekannt. Nach
längerer Überlastung treten Beschwerden und/oder Schmerzen auf, in der
Regel nicht dort, wo die Ursache liegt und können an der schmerzenden
Stelle nicht behandelt werden, sondern nur über Reflexstellen.
Mit der Zeit werden aus funktionellen
Störungen strukturelle Veränderungen. Die
physiologisch richtige Körperhaltung ändert sich. Weicht man nun bewusst
oder unbewusst den Schmerzen aus, ändert sich die Körperhaltung immer mehr
und die Schmerzempfindlichkeit nimmt zu.
Der Organismus hat sich auf eine durchschnittliche Verhaltensweise des
betreffenden Menschen eingestellt. Er versucht unter den gegebenen
Bedingungen aktuelle Aufgaben zum Erhalt des Lebens zu erfüllen. Wird der
Organismus überlastet, ganz gleich aus welchem Grund, schränkt er im
Moment nicht dringend benötigte Aufgaben ein, er erstellt sozusagen eine
Rangfolge der wichtigsten Aufgaben .
Beschwerden und/oder Schmerzen treten meist nicht dort auf, wo die Ursache
liegt. Ein Patient muss nachts oft aus dem Bett, Blasenschwäche? Der
Urologe kann an der Blase keine Erkrankung finden. Nicht die Blase ist
erkrankt, sondern das Herz ist geschwächt. Es ist
nicht erkrankt, sondern es müsste gestärkt, d.h. trainiert werden.
Medikamente sind und bleiben wirkungslos.
Kann das Herz aus den verschiedensten Gründen die
benötigte Gesamtleistung nicht mehr aufbringen, so muss der Organismus
andere Leistungen, die im Moment nicht unbedingt notwendig sind,
einschränken. Eine Möglichkeit ist, die Funktion der Nieren vorübergehend
durch Verringerung der Blutzufuhr dieser Organe am Tage einzuschränken.
Die frei gewordene Leistung steht nun für andere Aufgaben am Tage zur
Verfügung. Nachts, im Schlaf, stellen die Regelsysteme fest, dass die
Aufgabe der Nieren nicht erfüllt ist. Da die übrige benötigte Leistung zur
Aufrechterhaltung der Lebenssysteme in der Ruhe kleiner geworden ist,
können die Nieren dann mit Höchstleistung arbeiten. Es kommt zum
Harndrang. Er muss die Ursachen suchen und ändern und die Ernährung
langfristig umstellen, sich mehr bewegen und die inzwischen atrophierte
Muskulatur wieder kräftigen.
Störungen des gesundheitlichen Befindens
entstehen bei Abweichungen vom Normalverhalten, bei Überlastung.
Die Möglichkeiten der Regenerierung gestörter Organe ist
höchstwahrscheinlich viel größer als bisher angenommen wurde.
Ein wesentlicher Störfaktor ist
die ungesunde Ernährung. BSE ist nicht nur das "Tschernobyl" in der
Fleischproduktion, es ist das Tschernobyl" unserer Gesundheitserziehung.
BSE hat uns gelehrt, dass Lebewesen so ernährt werden müssen, wie es ihre
Art verlangt. Wiederkäuer dürfen kein Fleisch essen und nicht mit Giften
gefüttert oder besprüht werden, sonst entstehen lebensbedrohliche
Erkrankungen.
Der Mensch ist zwar kein Wiederkäuer, aber auch kein Raubtier, dass nur
von Fleisch lebt. Während man vor langen Zeiten vielleicht einmal in der
Woche Fleisch aß, hat man den Fleischgenuss enorm gesteigert. Das führt zu
einer Übersäuerung des menschlichen Organismus und damit zur Schwächung
der Immunabwehr. Ausweichen auf Schweinefleisch verschlimmert das Problem.
Jeder Rheumatiker weis, dass Schweinefleisch ihm Schmerzen verursacht.
Immer wieder liest man von "Wunderheilungen". Weil ein Rheumatiker die
Ernährung umgestellt und einfach das Fleisch weggelassen hat, hat er keine
Schmerzen mehr. So einfach ist die Heilung und es ist kein Wunder.
Bei der Massentierhaltung werden
Antibiotika verabreicht. Über das Fleisch
gelangen sie in den menschlichen Organismus und sorgen dafür, dass die
Bakterien gegen diese Antibiotika resistent werden. Weil diese Antibiotika
bei Auftreten einer Infektion dann wirkungslos sind, müssen immer neue
Antibiotika entwickelt werden. Die intelligenten Bakterien passen sich
immer schneller an und entwickeln im Gegenzug immer neue Resistenzen.
Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker tun ein Übriges. Ebenso ist
der Zuckerverbrauch gestiegen. Ein Teufelskreis!
Durch viele Faktoren unserer Zivilisation,
Bewegungsarmut, sitzende Tätigkeit u.a., sind die einen Muskeln
unterfordert und schwach geworden (atrophiert), die anderen verspannt. Die
Wirbelsäule, ein wichtiges Glied in unserem Regelsystem, ist stark und
einseitig belastet und kann durch die geschwächte Muskulatur nicht mehr in
ihrer physiologischen Normalhaltung gehalten werden. Der Organismus
reagiert wegen der Schmerzen mit mit einer Schonhaltung = Verschlechterung
der Haltung und sein Selbstreparatursystem kann entstehende Schäden im
Organismus nicht mehr ausgleichen. Die Haltung wird immer schlechter.
Schon Hippokrates sagte "Vor allem ist es notwendig, sich über den
Zustand der Wirbelsäule
zu informieren, denn viele Krankheiten gehen von ihr
aus".[1]
Es kann heute gezeigt werden, dass sich immer die mit funktionellen
Krankheiten verbunden Schmerzen durch Verspannungen der Muskeln und
Blockierung der Wirbel und Gelenke aufrechterhalten. Daraus ergibt sich
die Hauptaufgabe, diese Verspannungen und Blockierungen dauerhaft zu
beseitigen.
Wenn heute 80% der Bevölkerung unter Rückenbeschwerden leiden, zeigt das,
wie wichtig die Wirbelsäule für unser Wohlbefinden ist. Diese Beschwerden
sind in jedem Fall mit funktionellen Störungen der Bewegungsmuskulatur und
der Organe verbunden
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Bei allen chronischen Erkrankungen ist das Skelett aus seiner physiologisch normalen Lage gekommen. Die Muskel zwischen den Wirbeln sind kontrahiert und ziehen mit unterschiedlicher Kraft. Dadurch wird die Bandscheibe gedrückt und versucht dem Druck auszuweichen Zwischen der ursprünglichen Anordnung der Wirbel W, Bandscheiben B und der Lage beim Bandscheibenvorfall mit seinem stechenden, scharfen Schmerz, gibt es unzählige Zwischenstationen. |
Die - über die aus den Wirbeln austretenden Nerven -
geregelten Organsysteme arbeiten mit herabgesetzter Leistung. Sie sind
noch nicht erkrankt, es müssen auch noch keine akuten Schmerzen auftreten.
Schmerzen werden nur beim Tasten gespürt. Es ist nun höchste Zeit für
Gegenmaßnahmen.
Der Übergang von der normalen Lage bis zur maximalen Schiefstellung ist
gleitend. Überschreitet der Winkel zwischen den Wirbeln eine bestimmte
Größe, wird die Bandscheibe herausgedrückt und das ist ein schmerzhafter
Bandscheibenvorfall (1). Bei (2) ist der Druck auf die Bandscheibe so
groß, dass sie gequetscht wird. Sie zerfließt, bis sie auf ein Hindernis
stößt. Die bis dahin dumpfen Schmerzen wandeln sich zu sehr großen
scharfen Schmerzen. Die Folge sind
Missempfindung, Sensibilitätsstörung, Lähmungen, Organausfälle bis
zur unvermeidbaren Operation Bevorzugt
ist der Lendenwirbelbereich betroffen, d.h. der Unterleib mit seinen
Organen.
Das ausgezeichnete Selbstheilungssystem
des Organismus ist nicht mehr in der Lage, sich selbst zu regulieren und
zu korrigieren. Die Wirbel, Fugen und
Gelenke sind nicht mehr in ihrer physiologisch normalen Lage. Die für das
Wohlbefinden wichtigen dominanten
Gelenke sind das Steißbein und die Schambeinfuge. [2] Bei allen Störungen und Beschwerden liegen
eine Reihe Blockierungen von
Gelenken und Fugen und immer ein Beckenschiefstand vor. Die
Beine scheinen unterschiedliche Länge zu haben.
Dabei genügt schon eine kleine, evtl. nicht sichtbare Abweichung.
Kriterium ist, ob die Schambeinfuge bei starkem Druck schmerzhaft ist.
Wenn ja, dann reagiert auch die Nasenspitze auf Druck. Sind die von der
Schambeinfuge abgehenden Schambeine druckschmerzhaft, dann ist auch der
Bauchraum über den Eierstöcken verspannt. Das lässt sich wiederum an der
Nase feststellen. Die Nasenspitze und die Übergänge der Nasiolabialfalte
bis zur Nasenspitze sind empfindlich. Das lässt sich mit den einfachen
Mittel in Übung
6 Seite 6 täglich korrigieren.
[1] Hippokrates de
articulis (Acon-Colleg)
[2] H. Winzeler, Zürich, Das Symphysenschmerzsyndrom als
medizinische Konzeption, Verlag Maudrich, Wien 1976
[3] N. Wiener, Kybernetik, Econ-Verlag GmbH, Düsseldorf,
Wien 1963 Vorwort zur 2. Auflage, S.10
[4] Steinbeis-Transferzentrum, In-Vitro Pharmakologie u.
Toxikologie an der Uni Konstanz 4/97
[5] der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft
Neuraltherapie in der Gesellschaft für Klinische Medizin der DDR an
den Direktor Kästner VEB TuR Dresden vom
28.5.1987.(Transformatoren und Röntgenwerk)
TuR baute das 1. industrielle Akupunkturgerät der
DDR nach dem neuen Prinzip
[6] F. Vester, Leitmotiv vernetztes Denken, Kapitel 9
Kybernetische Medizin, Heine Sachbuch 19/109 München 1992
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26. Februar 2008