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Medizin des 21. Jahrhunderts für funktionelle, chronische Krankheiten:
Biokybernetische Diagnostik und Therapie nach Smit

Biokybernetische Diagnostik und Therapie komplexer Krankheitszustände nach Smit - eine ganzheitliche Medizin
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Inhaltsverzeichnis Seite 1
Wie geschieht Diagnostik und Therapie
Was ist  R o l f i n g
Was brauchen wir zur Entstörung?
   Den Willen
   Das Bad
   Das Bürsten
   Die Punktur
   Die Strich- und Kratztechnik
   Die Drucktechnik
   Die Klopftechnik
   Die Entspannungstechniken

Wie geschieht Diagnostik und Therapie

Mit der Wiederherstellung der physiologisch richtigen normalen Haltung wird auch das gestörte Selbstheilungssystem wiederhergestellt

Gesamtaussehen, Beweglichkeit und organische Störungen hängen eng zusammen. Das Grundprinzip ist u.a., dass der ungestörte Organismus keinerlei Bewegungseinschränkungen durch muskuläre Schmerzen hat. Alle Glieder und Gelenke müssen
schmerzfrei bis zur mechanischen Begrenzung bewegbar sein. Der Mensch weicht aber Schmerzen aus und nimmt Schonhaltungen an. Er streckt eben den Arm nicht so weit es geht, wenn der Schmerz die Bewegung begrenzt. Mit einem Auto, welches noch eine Reisegeschwindigkeit von 100 km/h erreicht, kann man noch fahren. Der Motor ist aber schon defekt und könnte bald ausfallen, denn er ist für 200 km/h ausgelegt. Dass er die Spitzengeschwindigkeit nicht mehr erreicht, findet man durch einen Geschwindigkeitstest heraus. Der Mensch muss ab und zu mal probieren, ob er seine Glieder und Gelenke noch in die von der Natur vorgegebene Endstellung bringt und wenn nicht dies z.B. mit Stretching. korrigieren.

Die Beschwerden bestehen immer aus einer Reihe von Einzelstörungen. Jede für sich ist unbedeutend und erst beim Tastbefund, und an Hand der Reflexzonenzeichen festzustellen. Die Summe führt zur Überlastung des Organismus.

Diagnostik und Therapie sind ein Arbeitsgang. Jede festgestellte Einzelstörung wird sofort korrigiert. Aus dem Gesicht, an der Haltung beim Bewegen, Sitzen, Stehen, an Fingern, Zehen erhält man schon die ersten Aussagen über den gesundheitlichen Zustand. Reflexzonen, Quellungen, Dellungen, Keratosen (Hornhaut) z.B. an Händen und Füßen werden besichtigt und auf Druckschmerzhaftigkeit, Verspannungen, Hyperalgesie untersucht.

Durch Periostmassage (Massage der Knochenhaut), Druck mit der speziellen Spitze oder dem Fingernagel an einer zugehörigen Stelle, z.B. auf der Hand, wird diese Druckschmerzhaftigkeit weggenommen.

Ist z.B. ein Punkt ungefähr in der Mitte der Fußsohle bei Druck schmerzhaft, dann ist es gleichzeitig die Nierengegend und ein Muskelpunkt in der Leistenbeuge und die Durchblutung der großen Zehe  mangelhaft. D. h. nicht, dass man nierenkrank ist. Die Niere gibt
keine volle Leistung die Zehen sind evtl. kalt und der Fuß rollt nicht richtig ab. Dann ist auch die Innenseite des 2. Fingergelenkes des Zeigefingers im Gegensatz zur Außenseite druckschmerzhaft. Durch Periostmassage der druckschmerzhaften Innenseite verschwinden die genannten Reflexzonenzeichen. So wird der Körper von unten nach oben entstört.

Aufgabe der Therapie ist es, die bei
allen chronisch Kranken durch die verschiedensten Ursachen, Stress, falsche Ernährung, falsche Haltung, fehlende Bewegung veränderte Wirbelsäule (Figur links), in den optimalen Zustand (Figur rechts), welcher der physiologischen Normalstellung entspricht, zu bringen. Änderungen der Figur und Schmerzen sind untrennbar verbunden. Die linke Figur wird durch verspannte Muskulatur gekrümmt. Die Gegenmuskulatur ist atrophiert. Das Becken ist nach hinten (B) zu kippen; auch beim Sitzen. Dadurch erscheint auch der Bauch dünner.

Alle Methoden, die diesen Vorgang umkehren, verbessern den Gesundheitszustand und vermindern Schmerzen. Ein grundlegendes Verfahren "Rolfing" wurde von der amerikanischen Biochemikerin Dr. Ida P. Rolf (1896 - 1979) in den 50 bis 70er Jahren entwickelt.

W a s  i s t  R o l f i n g

>> Rolfing kann die Körperhaltung des Menschen in kurzer Zeit verändern.
 
>> Mit mehr Beweglichkeit und einem verbesserten Gespür für Gleichgewicht
     steht der Mensch müheloser aufrecht,
     bewegt sich anmutiger und atmet freier.
→→
 
>> Schmerzen werden seltener.


http://www.rolfingb.de



Diese Rückenkrümmung weist bei Frauen auf ein erhöhtes Brustkrebsrisko hin
 

Die Biokybernetische Therapie hat natürlich günstigere Methoden, das Gleichgewicht der gesamten Körperstruktur (wieder)herzustellen. Man braucht nicht direkt die alten Spannungsmuster in oftmals verkürzten und verklebten Bindegewebsstrukturen zu beseitigen, sondern beseitigt diese indirekt über Reflexzonen und - punkte mit punktuellen Druck.

 Es zeigt sich in der ersten Behandlung, wie weit eine Korrektur mindestens noch möglich ist. Ändert man die den Zustand verursachende ungesunde Lebensweise nicht, fällt man in die linke Figur zurück.

Um den verbesserten Zustand zu stabilisieren, ist es erforderlich die geschwächte Muskulatur zu kräftigen. Das geht nur durch Training! Mit der Verbesserung der Körperhaltung verschwinden auch die Beschwerden und nicht nur die Rückenschmerzen, sogar der Gesichtsausdruck ändert sich.

Wenn man von einer Behandlung im Notfall absieht, dauert eine Behandlung ca. 2 Stunden.
Akute Herzbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräneanfall, unter Umständen Bluthochdruck u.v.a.m. kann man in Minuten beseitigen. Beschwerden sind immer mit einer verminderten Durchblutung verbunden, sowohl am Ort der Beschwerde als auch die zugehörigen Reflexzonen und -punkte. Bei jedem Handgriff der Behandlung muss der gestörte Organismus die Verteilung des Blutes im Körper neu regeln. Würde man die Behandlung schneller durchführen, so würde der Organismus überlastet werden, da er die eine Umregulierung noch nicht beendet hat und er an anderer Stelle schon wieder neu regeln soll.

Den Organismus grundsätzlich umzustimmen, braucht natürlich längere Zeit. 5-20 Minuten täglich sollte man für die weiter unten angegebenen Übungen aufwenden. Die Zeit spart man am Tage wieder ein, da man sofort eine Besserung spürt und so die Arbeit leichter geht.

Was brauchen wir zur Entstörung?

Unsere Aufgabe ist es, die Bewegungsharmonie der Wirbelsäule wieder herzustellen, indem der gestörte Informationsfluss der Verbindung der Nerven zwischen Wirbelsäule und den Organsystemen wieder hergestellt wird.  Die Hand ist dabei das heilende Werkzeug. Nur die gestörten Reflexzonen und -punkte sind bei Berührung schmerzhaft und verlieren diese Schmerzhaftigkeit wenn sie behandelt werden. Damit ist der Informationsfluss wieder hergestellt.

Bei der Behandlung kommt es darauf an, den Schmerz an dem zugehörigen Reflexpunkt oder der Reflexzone (Punkt der Tastatur) zu minimieren, so dass er auszuhalten ist. Je nach Einzelfall muss man das günstige durch Probieren und Erfahrung für sich heraussuchen und so die eigentlichen Störungen und Schmerzen ausschalten.

- Den Willen

Das Wichtigste ist der eiserne Wille, sich täglich durch aktive Bemühungen von seinen Schmerzen zu befreien.

- Das Bad

Wärme entspannt die Muskeln schon zum Teil, wodurch die Übungen leichter werden. Im Anfang ist es gut, zur Vorbereitung und zur Erleichterung der Übungen ein warmes Ganzkörperbad zu nehmen. Ein Badezusatz, (z.B.) Entspannungsbad), der einen angenehmen Duft hat, soll eine wohltuende Atmosphäre erzeugen. Man wärmt sich bis zum Hals durch und lässt sich in eine wohltuende Ruhe fallen.

- Das Bürsten

Nach dem Bad beginnt man noch unter Wasser oder nach dem Abtrocknen mit einer Bürstenmassage des ganzen Körpers, d.h. alle Stellen von den Zehenspitzen bis zur Kopfhaut. Dabei darf der Körper nicht auskühlen. Man beginnt mit einer Handwaschbürste. Stellen, an denen das Bürsten dabei unangenehm ist, sind Reflexzonen, ausschalten. die eine Störung (keine Erkrankung!) signalisieren. Das sind die für die Behandlung interessierenden Stellen! Diese werden mit weniger Druck oder einer weicheren Bürste behandelt, bis die unangenehme Empfindung nachlässt. Bei weiteren Behandlungen genügt es diese Stellen täglich zu bürsten, auch ohne vorhergehendes Bad. Mit der Zeit kann man immer härtere Bürsten nehmen, bis das Bürsten des ganzen Körpers mit einer Wurzelbürste Spaß macht. Damit wird eine Reflexzonenmassage durchgeführt. Bei Kindern verschwindet dann z.B. die Infekthäufigkeit.

- Die Punktur

Im Jahre 1981 ging ich davon aus, dass diese Nervenpunkte elektrisch reizbar sind (Elektropunktur). Das gefundene neue Wirkprinzip mit dem "Reflexotron" arbeitet mit 1/20000tel der bisher in der Reizstromtherapie verwendeten Ladungsmenge und statt in 20 Minuten im Bruchteil einer Sekunde.


Bild 4 Elektrode (Mikromassagestift)

An diesem Prinzip war die Form der Elektrode das entscheidende Detail, da man mit ihr näher an den Nerv kam. Da Nervenendpunkte aber auch auf Druck reagieren, genügt heute für die Therapie die spezielle Elektrode von ca. 3 mm Durchmesser, Spitzenradius ca. 0,3 bis 0,4 mm, ohne elektrisches Gerät.
Das "Reflexotron" ist für den Forscher interessant, da er das elektrische Verhalten der Reaktionsstellen vor und nach der Behandlung messen kann. Für die Selbstbehandlung genügt die leicht abgerundete Spitze, die den Grund der Pore erreicht, aber nicht sticht.

Eine Kugelschreibermine oder Stricknadel ist zu dick. Wer schon geübter ist, kann mit dem Fingernagel punktieren. Durch Druck auf den Reflexpunkt, den man als Punkt fühlt, obwohl man mit einer Nagelkante drückt. Reflexpunkte, die eine Störung anzeigen, sind scharf schmerzhaft. Nach einer kleinen Weile verschwindet der Schmerz. An der Zielstelle, dem Bildschirm, ändert sich der Tastbefund.

- Die Strich- und Kratztechnik

Reflexzonen, die eine Störung anzeigen, kann man mit der Spitze oder dem Fingernagel kratzen. Anfänglich hat man ein unangenehmes Gefühl, bedeutend anders als auf nicht gestörten Reflexzonen oder normaler Haut. Das Gefühl vermittelt einen Eindruck über die Größe der Störung.

Die Spitze oder der Fingernagel werden leicht aufgesetzt und in Pfeilrichtung Strich für Strich über die Reflexzone gezogen, so dass es kratzt. Das Gefühl an der behandelten Stelle bessert sich. Gleichzeitig treten damit Änderungen in den zu den Reflexzonen gehörigen Organen und Muskeln ein, der Tastbefund an der Zielstelle ändert sich. Bei großflächigen Reflexzonen, z.B. Handinnenfläche, nimmt man alle Fingernägel der anderen Hand.

Bild 5 Strich- und Kratztechnik

- Die Drucktechnik

Zur Massage braucht man teilweise mehr Kraft als man mit seinen Finger aufbringen kann. Für die Wirkung der Massage ist aber der Druck = Kraft pro Fläche maßgebend. Man verkleinert die Fläche, indem man mit dem Finger auf den Schaft der Spitze drückt. Schiebt man die Spitze dann längs zu der bearbeitenden Fläche, so hat man eine bessere Wirkung.

Bild 6 Drucktechnik

- Die Klopftechnik

Den Druck kann man auch erhöhen, indem man auf die zu bearbeitende Fläche klopft. Die Wirkung beruht auf dem Abbremsen einer Masse. Zur Verstärkung kann mit einem kleinen Holz- oder Metallgegenstand klopfen.

- Die Entspannungstechniken

Mit den Störungen im Innern des Organismus sind konkrete Bewegungseinschränkungen der Muskulatur verbunden. Ein nicht eingeschränktes Glied kann man bis zum mechanischen Anschlag im Gelenk bewegen, ohne dass es schmerzt. Sobald bei einer bestimmten Bewegung ein Schmerz eintritt, ist der Muskel verspannt.

Auf Grund einer Störung entstehen geringfügige Änderungen der Wirbelsäule. Dadurch
arbeitet ein Organ nur unvollkommen und gleichzeitig ist ein bestimmter Teil der Bewegungsmuskulatur verspannt. Die verspannte Muskulatur erreicht bei Bewegung dann die Schmerzgrenze bei deren Erreichen wir eine Schonhaltung einnehmen. Wir können die Bewegung in den allermeisten Fällen wiedererlangen, wenn wir die Muskulatur gezielt entspannen. Wir halten die Spannung des Muskels in einer Stellung an der Schmerzgrenze ca. 30 Sekunden bis der Muskel ermüdet, oder wir überdehnen mehrmals ca. 4 Sekunden über die Schmerzgrenze und lassen dann bis kurz unter die Schmerzgrenze die Spannung nach.

Wie entstören wir uns selbst?

Auf alle Fälle nicht durch chemische Blockade sondern durch biologische Regulierung.

Ohne Schmerz, der bei der Therapie dosiert werden kann, geschieht gar nichts. Mit akuten Schmerzen meldet der Organismus Störungen. Diese Schmerzen werden durch kleinere, gezielt gesetzte Schmerzen an mehreren fernab liegenden Reflexzonen und -punkten beseitigt.

Das Informations-/Selbstheilungssystem des Organismus löst bei Schmerz Reparaturarbeiten aus. Diese Eigenschaft der Schmerzen bei Bewegungseinschränkungen und beim Abtasten von Reflexzonen und Reflexpunkten wird hier benutzt. Der Schmerz bei der Behandlung muss durch die Bewegung bis an, bzw. kurz über die Schmerzgrenze oder unterschiedlichen Druck in Grenzen gehalten werden.

Akuter Schmerz oder Schmerz bei Druck an einem verspannten Muskel, an der Knochenhaut, an einer Reflexzone oder Reaktionsstelle, ist immer mit einer verminderten Durchblutung verbunden. Durch den örtlich ausgelösten Schmerz sendet die betreffende Stelle elektrische Signale an den "Zentralrechner", d.h. an das Gehirn. Dieses versucht die Durchblutung an dieser Stelle zu erhöhen. Dies ist aber nur möglich, wenn der verkrampfte Muskel entspannt wird.

Infolge der Verkopplung der inneren Organe mit der Muskulatur und der Haut tritt die Wirkung gleichzeitig an verschiedenen, zugeordneten Stellen auf.

Schmerzen haben eine Skala, d.h. dass sie in der Regel nicht gleich akut mit der höchsten Stufe auftreten, sondern sich langsam einschleichen.
=> Eine Berührung, ist angenehm, ruft keine besonderen Wahrnehmungen hervor.
=> Die Berührung ist unangenehm.
=> Es kitzelt bei Berührung
=> Es schmerzt bei Berührung oder Druck in verschiedenen Variationen von dumpf bis scharf
=> Es ist bereits ohne Berührung unangenehm, wir fühlen uns nicht wohl
=> Ab und zu tritt ohne Berührung oder Druck ein leises Ziehen oder geringer Schmerz auf
=> Es schmerzt von allein, akuter oder chronischer Schmerz.

Bisher haben Sie erst auf den akuten Schmerz reagiert. Mit der oben genannten Skala haben wir die Möglichkeit, den Zustand unseres Organismus durch Abtasten festzustellen und vor Auftreten des akuten Schmerzes Gegenmaßnahmen einzuleiten. Hexenschuss hat man nicht erst, wenn man sich plötzlich nicht wieder aufrichten kann. Er kündigt sich schon lange vorher an. Die auslösende "falsche" Bewegung war nur der letzte Anlass.

Zur Korrektur sind in der Physiotherapie und manuellen Medizin verschiedene Verfahren und Übungen bekannt. Übungen, bei denen Sie keinen (leichten) Schmerz spüren, verfehlen das Ziel die Muskulatur zu entspannen. Die weiter unten angegebenen Übungen der "Biokybernetischen Diagnostik und Therapie" sind etwas anstrengend, was jeder guten Methode eigen ist, wobei man den Schmerz dosieren kann.

Je mehr man dem Schmerz ausweicht, um so länger dauert es, bis der Erfolg bei der Übung eintritt. Da der Erfolg schneller als bei anderen Übungen eintritt, man anschließend die Minderung der Schmerzen, die Erhöhung der Beweglichkeit sofort spürt, sind die Übungen wohltuend.

Ist schulmedizinisch abgeklärt, dass der Schmerz keine Ursache hat, die operativ behandelt werden muss, gibt es viele Methoden mit denen die Ursache des Schmerzes und damit der Schmerz selbst beeinflusst werden kann. Schmerzstillenden Medikamenten unterbrechen das Signal zum Schmerzzentrum, die Bewegungseinschränkung bleibt erhalten.

Im Gegensatz dazu wird mit der "Biokybernetischen Diagnostik und Therapie" die Ursache beseitigt, nämlich der Druck auf den Schmerzrezeptor genommen. Bewegungseinschränkungen werden behoben. Im Prinzip beginnt man mit der Regulierung des Beckens, d.h. Steiß- und Schambein. Diese werden in der Regel indirekt behandelt.

Die Prüfung der Schmerzhaftigkeit bei Druck dient nur zur Kontrolle der Notwendigkeit und der Wirkung der Behandlung. Bei der Einnahme von Pharmaka ist es selbstverständlich, dass diese über einen längeren Zeitraum eingenommen werden müssen. Das gilt auch hier analog. Die Schmerzen werden zwar sofort vermindert oder beseitigt. Da aber die Ursache nicht beseitigt ist, z.B. falsche Ernährung, falsche Haltung, kommen diese Schmerzen evtl. schon am nächsten Morgen wieder.

Deshalb empfiehlt man ja die Morgengymnastik. Diese beginnt mit Strecken der Glieder, was uns jeder Hund und jede Katze vormacht. Die Übungen sollten schon im Vorfeld akuter Schmerzzustände täglich durchgeführt werden. Man merkt dann, dass die Druckschmerzhaftigkeit an verschiedenen Stellen abnimmt. D.h. die Struktur der Wirbelsäule wird verbessert, und damit die Schmerzen insgesamt verringert. Das ist ein Prozess, bei dem die innere Trägheit hinderlich im Wege steht. Übungen, die nicht weh tun, helfen nicht. Der Schmerz muss aber erträglich gehalten werden. Man sollte nicht mit Gewalt die Gesundung erzwingen.

Übungen die das Selbstheilungssystem aktivieren und die Figur verbessern

Eine Behandlung ist natürlich etwas aufwendiger. Aber mit den angegebenen Grundübungen kann man in vielen Fällen die Schmerzen wesentlich mindern oder ganz verlieren. Vorhandene Rheumafaktoren zwingen uns nicht, auch noch Schmerzen zu erdulden. Schmerzmittel dagegen führen auf die Dauer genommen zu weiteren Organschäden, denn die Dosis der Schmerzmittel muss immer wieder erhöht werden.

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