Institut  für  Naturheilkunde  und  Biokybernetik
Dresden

Bluthochdruck

Dank einer ausgeklügelten Steuerung passen sich Herz und Gefäße ständig wechselnden Bedingungen an.

Druckrezeptoren
in der Aorta, der Halsschlagader und anderen großen Arterien erfassen laufend die Dehnung der Gefäßwände - ein Maß für den Blutdruck. Über den neunten und zehnten Hirnnerv, die Teile des Parasympathikus sind, erreicht diese Information das Steuerungszentrum des Blutdrucks im Hirnstamm. Das übergeordnete Steuerzentrum des Blutdrucks, der Hypothalamus, ein Bestandteil des Zwischenhirns regelt den Blutdruck sowohl über Nervenleitungen als auch durch Hormonproduktion.

Es gibt verschiedene Arten der Ursachen des Bluthochdruckes.

  • Gefäßverengungen durch Ablagerungen,

  • eine geringe Dauerkontraktion eines Muskels mit nur etwa 15 % der Maximalkraft des Muskels drosselt durch Zuklemmen der kleinen Blutgefäße die Durchblutung ganz. Deshalb ermüdet der Muskel auch schnell bei Haltearbeit. Die zuständigen Regelkreise stellen eine Abweichung vom vorgegebenen Blutdruck fest und erhöhen die Herzleistung (Pulsfrequenz, umlaufendes Blutvolumen, Blutdruck).

  • Weitere Möglichkeiten werden hier nicht beschrieben und behandelt.

Wird die Durchblutung durch verspannte Muskeln oder durch Ablagerungen gehemmt, so stellen die entsprechenden Druckrezeptoren - Sensoren der Regelkreise - für den Blutfluss fest, dass an einer oder mehreren Stelle der normale Blutdurchfluss vom vorgegebenen Sollwert nach unten abweicht. Darauf hin veranlasst der Regelkreis, dass der Blutdruck erhöht wird. Da aber hinter der  Verengung der Blutfluss an dieser Stelle immer noch nicht zustande kommt, wird die Herzleistung und der Blutdruck immer  weiter erhöht, bis die Leistungsgrenze des Herzens erreicht wird. Die Herzmuskulatur und damit die verbundene Brustmuskulatur (musculus pectoralis) verkrampft, was man durch kräftiges Abtasten an den im Bild gezeigten Teil dies es Muskels feststellen kann.  Dieser Muskel ist ebenfalls verspannt und bei Druck schmerzhaft. Die Verspannung greift auf den musculus pectoralis über, was dann zu Schmerzen im Brustbereich führt.   Bekannt ist, dass Herzschmerzen bis in den Arm ausstrahlen. Sie "strahlen" aber nicht aus, sondern die Armmuskulatur verspannt immer mehr, bis der Muskel verkrampft. In Folge können dann weitere Beschwerden auftreten. (Bild unten)

Diese Verspannung wirkt sich auf die zugehörige Reflexstellen am Finger aus, über die diese Verspannung gelöst werden kann. Erkenntlich sind die Herzbeschwerden auch am Nagelfalz, wo eine kleine Rinne entstanden ist. Die Nagelwalle auf beiden Seiten des 4. und 5. Fingers an beiden ! Händen sind schmerzhaft. Dieser Schmerz muss durch die verschiedenen angegebenen Techniken beseitigt werden. Die Behandlung muss schmerzhaft sein, aber so dass man den Schmerz aushält. Diese Stellen verlieren dann die Schmerzhaftigkeit und der Nagelwall legt sich wieder an den Nagel an.
In der Regel sinkt Blutdruck und Pulsfrequenz innerhalb von Minuten.

Bild 1

Bild 2

Bild 3

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