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Migräne-, Kopfschmerzen in einer Minute
beenden?
Wie das funktioniert erklärt der Spannbetoneffekt
(Bild 2).
Belastet man eine zwischen zwei Stützen waagerecht
frei liegende Betonplatte (Bild 1), so würde diese
schon bei geringer Belastung brechen. Die Biege- und Zugfestigkeit von Beton
ist gering. Um diese zu erhöhen wird der Beton zwischen zwei Spannplatten
durch die unter Zug gesetzten Seile unter Spannung zusammengedrückt, damit
er höhere Biege- und Zugspannungen aushält.
Lockert man an einem Ende die Seile, so ist auch die Spannung an beiden
Enden verschwunden, der Beton ist spannungslos und die Brücke bricht bei
geringster Last.
Lockert man an einem Ende der Wirbelsäule die Muskelketten, so ist auch die
Spannung am anderen Ende verschwunden, der Druck auf die Bandscheiben ist
weg und der Kopfschmerz auch.
Die Wirbelsäule wird durch Muskelketten zusammengehalten
(Bild 3). Kopf, Zehen und Wirbelkörper entsprechen den
Spannplatten, die Muskulatur den Seilen, die Bandscheiben dem Beton. Die
Muskulatur drückt aber nun nicht auf Beton, sondern auf die weiche
Bandscheiben und damit auf die Nerven, die die Ver- und Entsorgung der
Organe, der Haut, des Bindegewebes, der Muskulatur, des Skelettes regeln. Im
Gegensatz zur Brücke muss die Wirbelsäule spannungslos sein.
Die Muskelspannungen an einer Bandscheibe sind meistens unterschiedlich und
von vielen Faktoren abhängig, so dass die Wirbel meist schief stehen
(Bild 3). Das hat zur Folge, dass einmal die
Bandscheibe bis zum Bandscheibenvorfall herausgedrückt werden kann
(1) oder die die Organe versorgenden Nerven gedrückt werden (2). Damit wird
die Versorgung der Organe herabgesetzt, so dass diese mit der Zeit gestört
werden und damit sich pathologisch verändern können. Es verändert sich nicht
nur die Empfindlichkeit der Reflexzonen, sondern auch die Haut, die unter
anderen an den Zehen Keratosen bildet, die wie Narben als
Störfelder wirken. In
der Folge treten die verschiedensten Beschwerden auf, die sich dann von
einer funktionellen in eine pathologische Störung verändern können.
Damit sind Kopfschmerz und Migräne, wie alle funktionellen Krankheiten ein "ganzheitliches"
und kein eigenständiges Problem, sondern der Hinweis auf mindestens
beginnende andere organische Probleme. |
Die für bestimmte Kopfschmerzen und Migräne
verantwortlichen Muskelketten beginnen an den Zehen und enden am Kopf, u.a.
an den 2 hervorstehenden Processus mastoideus (Mastoid, Warzenfortsatz). Bei
einer Verspannung der Rückenmuskulatur sind diese hervorstehenden 2
Warzenfortsätze am Hinterkopf druckdolent.
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Bild 4 |
Manchmal muss man sehr kräftig Drücken um den
Schmerzpunkt zu finden, manchmal ist er geschwollen. Mit der Druckdolenz
stehen verschiedene Kopfschmerzarten in Verbindung, die gleichzeitig auf
andere Probleme der Wirbelsäule hinweisen. Löst man diese muskuläre
Verspannungen durch entblocken der Zehen, d.h. am anderen Ende der
Muskelkette durch drehen, wringen, ziehen, sowie entfernen der Hautveränderung an den seitlichen Enden der Zehennägel (Keratosen, nicht
abschneiden sondern abziehen) so verschwindet die Druckdolenz und die
Quellung am Mastoid pro Seite und damit im gleichen Moment die Kopfschmerzen
halb- oder ganzseitig.
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Die Zehen sind bei Beginn des Entblockens sehr schmerzhaft und verlieren am
Ende diese Schmerzhaftigkeit. Das ist aber auch eine eindeutige Aussage über
die Größe der Verspannung der Rückenmuskulatur.
Viel weniger schmerzhaft ist es es, wenn man die oben genannten "Seile" am
anderen Ende lockert. Das geschieht über die von der HWS (Halswirbelsäule)
innervierten Finger durch drehen, wringen, ziehen. Danach sollte man aber
auch die Zehen deblockieren, was nach der Entblockung der Finger evtl.
weniger schmerzhaft ist und länger anhält. Man kann natürlich die Muskelketten (Seile) direkt am
oberen Ende lösen, d.h. am Warzenfortsatz. Das dauert aber viel länger und
hält nicht so lange. Die Steuerung der Muskelkette hat auch eine Punkt unter
der Innenseite der Augenbraue über die man mit Akupressur eine Erleichterung
erreichen kann.
Beine und Arme sind reglungstechnisch gekoppelt. Wenn sie
gehen und das rechte Bein vorsetzen geht automatisch der linke Arm nach
vorn. Versuchen Sie gleichzeitig rechtes Bein und rechten Arm nach vorn zu
bewegen, haben Sie damit Schwierigkeiten. Diese Verkopplung läuft auch über
die HWS.
Deshalb funktioniert die Entspannung auch über die Entblockung der
Fingerglieder, die nicht so schmerzhaft ist, wie die an den Fußzehen. Es ist
deshalb empfehlenswert erst die Finger zu Entblockung durch ziehen, drehen,
wringen und dann die Zehen, die dann nicht mehr so sehr schmerzen. Die
richtige Deblockierung ist daran zuerkennen, dass Zehen und Finger beim
ziehen, drehen, wringen nicht mehr schmerzhaft sind.
Je besser Sie diese Technik beherrschen, um so länger hält
die Wirkung an.
Weitere notwendige Informationen siehe
Kopfschmerzen2 |